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EEG Novelle 2021

Kurz zusammen gefasst die Inhalte der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2021, das am Donnerstag, 17.12. im Bundestag und am 18.12. im Bundesrat verabschiedet wurde. Die Änderungen werden auch eine Auswirkung auf die Betreiber von Anlagen in Ebersberg und Erding haben.

Die lang ersehnte Novelle des EEG 2021 ist endlich geschafft auch wenn deutlich hinter den Erwartungen vieler Umweltverbände und der SPD.

Die Ausbauziele im EEG 2021

Für die einzelnen Technologiearten sind Ausbaupfade vorgesehen, die Gegenstand hitziger Diskussionen waren. 2030 sollen 100 Gigawatt Photovoltaik, 71 Gigawatt Windkraft und 8,4 Gigawatt Biomasse gebaut sein und 65 Prozent des Strombedarfs decken.

(Kommentar des Autors: die derzeitigen Maßnahmen des EEG2021 sind vollkommen unzureichend um das angestrebte Ausbauziel bis 2030 zu erreichen.)

Eine sehr gute Zusammenfassung findet sich auch auf dem Server der Energieagentur NRW [1].

In Kurzform die Änderungen:

  • Dazu gehören die Erleichterung des Eigenverbrauchs,
  • Erneuerbare-Energien-Anlagen, die nach 20 Jahren aus der Förderung fallen (Ü20-Anlagen), weiter betrieben werden können. Dafür sind folgende Punkte wichtig:
    • Windkraftanlagen, die älter als 20 Jahre sind und keine EEG-Vergütung mehr erhalten, bekommen die Möglichkeit, über eine erhöhte Marktwertprämie, Ausschreibungen oder Direktvermarktung (PPA-Verträge), länger am Netz zu bleiben.
    • Bei Ü20-Solaranlagen bis 7 Kilowatt entfällt die Pflicht zur Installation teurer Messgeräte (Smart-Meter). Zusätzlich werden für diese Anlagen die Möglichkeiten zum Eigenverbrauch erleichtert. (Anmerkung des Autors: So lohnt es sich auch für „Alt-Anlagen, am Netz zu bleiben wie an der PV-Veranstaltung am 31.1.2020 diskutiert).
    • Durch den Verhandlungserfolg der SPD wird der Verbrauch von selbst produzierten Sonnenstrom günstiger. Dafür wurde die Leistung, ab der auf diesen Strom die Ökostrom-Umlage in vollem Umfang fällig wird, von 10 auf 30 kWpeak erhöht.
    • Solaranlagen mit weniger als 30 kWpeak werden komplett von der EEG-Umlage befreit was sehr vorteilhaft für die Eigennutzung des PV Stroms ist.
  • Mieterstrom wird entbürokratisiert und erleichtert. Mieterstrom-Modelle basieren auf dem Zusammenspiel zwischen Vermieter*innen, Mieter*innen und Stromanbieter*innen. Der/die Vermieter*innen produziert Strom aus erneuerbaren Quellen und verkauft ihn direkt oder über einen Stromanbieter*innen an seine Mieter*innen. Künftig können sich mehrere Parteien oder sogar ein ganzes Quartier eine Erneuerbaren Energien-Anlage unbürokratisch teilen. (Anmerkung des Autors: So können auch Mieter*innen endlich von der Energiewende profitieren und z.b. mit privaten Ladepunkten ihre Elektroautos laden. Für die/den Vermieter*innen hat die SPD-Fraktion Erleichterungen bei der Befreiung von der Gewerbesteuer durchgesetzt.)
  • Die Kommunen und ihre Bürger*innen erhalten breite Beteiligungsmöglichkeiten, indem sie von der Wertschöpfung Erneuerbarer Energien direkt profitieren können. Gemeinden, die von der Errichtung einer Windenergieanlage im Umkreis von 2,5 km betroffen sind, können zukünftig 0,2 Cent pro Kilowattstunde für die eingespeiste Strommenge erhalten.
  • Es wird ein verbindlicher Koordinierungsmechanismus zwischen Bund und Ländern eingerichtet. Jedes Jahr berichten die Länder ihren Stand beim Ausbau der Erneuerbarer Energien. Das schafft Transparenz. So ist für jeden ersichtlich, ob wir auf dem Weg sind, unsere Ausbauziele zu erreichen.
  • Wasserstoff, der aus Erneuerbaren Energien hergestellt wird, wird von der EEG-Umlage befreit. Das ist ein wichtiger Schritt für den Markthochlauf von grünem Wasserstoff.

SPD-Fraktion im Bundestag hat bereits angekündigt dass sie sich neben dem Gesetzentwurf (EEG Novelle) einen Entschließungsantrag mit der Union verständigt hat, in dem weitere Maßnahmen vereinbart werden, die im ersten Quartal 2021 umgesetzt werden.

Nicht zuletzt die Klimabeschlüsse des Europäischen Rates vom 11. Dezember 2020 machen es erforderlich, den Ausbau der Erneuerbaren Energien noch deutlicher als bisher vorgesehen zu forcieren. Dazu gehören insbesondere:

  • Anhebung der Ausbauziele für die Windenergie an Land
  • Anhebung der Ausbauziele für Photovoltaik gegenüber der jetzigen EEG-Planung,
  • ein verlässlicher Plan zur schrittweisen Reduzierung und langfristigen Beendigung der Förderung von Erneuerbaren Energien im Stromsektor
  • die schrittweise Absenkung der EEG-Umlage auf Null mittels eines alternativen, haushaltsneutralen Finanzierungsmodells.
  • Damit der Ausbau auch wirklich passieren kann, will die SPD-Fraktion das Planungs- und Genehmigungsrecht insbesondere mit Blick auf das Repowering weiter reformieren.
  • Nach wie vor verfolgt die SPD-Fraktion außerdem das Ziel, das ganze Finanzierungs- und Fördersystem grundsätzlich zu reformieren.

Weitere Informationen und Reaktionen:

Greenpeace wertet die Novelle als „Armutszeugnis der Koalition“. „Mit diesen Vorschlägen wird Deutschland noch nicht einmal das schwache Ausbauziel von 65 Prozent Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis 2030 erreichen können“, sagte Klimaexperte Andree Böhling. „Nur der SPD ist zu verdanken, dass es einzelne, wichtige Verbesserungen an dem zu schwachen Entwurf von Minister Peter Altmaier gibt. Zu nennen sind hier die Lösungen für Windanlagen, die aus der Förderung fallen, eine unbürokratische Mieterstrom-Regelung und die verstärkte Nutzung von Solarstrom beim Eigenbedarf.”

Der Koalitionspartner SPD sieht die jetzt verabschiedete EEG-Novelle 2021 differenzierter als der CDU-Wirtschaftsminister Altmaier: „Von Seiten des Koalitionspartners CDU/CSU wird seit Jahren auf eine Verlangsamung der Energiewende hingewirkt. Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie ist zudem erkennbar, dass aus dem federführenden Wirtschaftsministerium insbesondere auf Erneuerbare Energien aus dem Ausland gesetzt wird und zur Wasserstoffgewinnung bis 2030 gerade einmal 14 Prozent aus regenerativen Quellen stammen soll“, sagt die SPD -Bundestagsabgeordnete Nina Scheer. „In langwierigen und zähen Verhandlungen mit CDU/CSU ist es der SPD-Delegation nun gelungen, im parlamentarischen Verfahren zumindest für solche Handlungsbedarfe gesetzliche Einigungen zu finden, die noch in diesem Jahr dringend zu finden waren.“

Referenzen

  1. Energieagentur NRW, 18.12.2020, https://www.energieagentur.nrw/blogs/erneuerbare/beitraege/fachbeitrag-eeg-2021-die-wichtigsten-aenderungen/
  2. Energiezukunft, Das Portal für Erneuerbare Energien und die bürgernahe Energiewen<de, 17.12.2020, https://www.energiezukunft.eu/politik/bundestag-beschliesst-eeg-2021-mit-vielen-aenderungen/
  3. PV-Magazin, 14.12.2020, https://www.pv-magazine.de/2020/12/14/eeg-novelle-2021-spd-verkuendet-durchbruch-enttaeuschung-bei-solarbranche/
  4. Solarserver, 17.12.2020, https://www.solarserver.de/2020/12/17/bundestag-verabschiedet-eeg-novelle-2021/
  5. PV-Vortrag Dr. Horn, 31.1.2020, http://www.treffpunkt-dorfprojekte.de/cms/mehr-zu-vortrag-zu-photovoltaik-am-30-1-2020-beim-faltermeier/

Ihr Josef Eichinger, 30.12.2020,

Vonjeichinger

Reperaturübersicht

Covid-19 (Corona) hat uns noch im Griff. Das Repair-Cafe bleibt noch bis auf weiteres geschlossen um unsere Gäste, die Gastgeber im Seniorenheim und natürlich unsere Reparatur-Team nicht zu gefährden.

Langweilig ist es schon ein wenig. Doch in der Not treibt der Tatendrang seltsame Blüten. Hier wird Renoviert, dort im Garten gewerkelt. Alles Gut.

Und was machen wir? Statistiken!

Es hat Sie sicherlich schon immer mal interessiert was die Repariere so alles Reparieren und was die Leute an jedem Dritten Samstag so alles anschleppen.

Hier die Antwort.

Seit dem ersten Tag am 20.10.2018 bis zum 15.2.2020 (dem letzten Tag vor Corona) hat Martin Huber sorgfältig Buch geführt über alles was reinkam und alles was und vorallem wie es den Raum wieder verlassen hat.

164 Gegenstände zur Reparatur und zusätzlich 63 Messer und 19 Scheren zum Schleifen

Nicht alles konnte repariert werden – leider. Aber jedes Drum das nicht weggeworfen wird ist es Wert – der Umwelt zuliebe.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist reperaturuebersicht-739x1024.png
Auswertung Kategorien
KategorieAnzahl – Kategorie
Batterieladegerät1
Batterien1
Bügeleisen2
CD/DVD Gerät7
Computer2
Diaprojektor3
Drucker1
Fahrrad9
Fernbedienung4
Fernseher1
Heizung1
Hörgerät1
Kaffeemaschine11
Kamera2
Kasse1
Kassettenrekorder3
Koffer1
Küchengerät22
Lampe16
Lautsprecher1
Maschine11
Messgerät1
Musikanlage4
Nachfrage3
Navigationsgerät2
Plattenspieler1
Radio7
Schleifen6
Schreibmaschine1
Sonstiges3
Spieluhr3
Spielzeug3
Staubsauger7
Telefon1
Thermomix2
Tonbandgerät1
Uhr12
Verstärker1
Wasserkocher5
Summe Ergebnis164
Vonjeichinger

Info im Gemeindeblatt 28. Juli 2020

Günstigere Gebühren bei Carsharing

Eine gute Gelegenheit, CarSharing auszuprobieren:

Überlegen Sie sich ob sich Ihr Fahrzeugpark wirklich lohnt.

Rechnen Sie nach ob es nicht günstiger ist mit dem Fahrrad die kurze Strecke zur VR Bank in Neufinsing zu fahren um dort in das Auto von CarSharing in Finsing einzusteigen? Oder ob Sie lieber die monatliche Belastung durch Versicherung, Steuer, Wartung, Reparatur etc selbst tragen wollen. Bei CarSharing in Neufinsing ist alles inklusive.

Möglich ist auch die Nutzung der anderen Autos aus dem Fuhrpark von Markt Schwaben.

  • Renault Traffic 1 und 2
  • Renault Zoe (100% elektrisch)
  • Toyota Auris
  • Toyota Verso
  • Toyota Yaris

Sie können gerne den weißen Berlingo – das Fahrzeug, das in Neufinsing steht – ansehen oder eine Probefahrt machen. Tel. 08121-973639

Seit 1. Juli 2020 gelten bei CarSharing Markt Schwaben und dadurch natürlich auch für das CarSharing Auto in Neufinsing neue Gebühren.

Wegen Corona (Covid-19) waren die Buchungen um mehr als 80% zurückgegangen. Deshalb stand die Überlegung im Raum, das Auto in Neufinsing für 1-2 Monate stilllegen, um damit Versicherungskosten zu sparen.

Gertrud und Josef Eichinger haben sich dagegen entschieden, da eh nur ein Auto in Neufinsing steht und notwendige Besorgungsfahrten nicht behindert werden sollen. Die finanzielle Situation für CarSharing Neufinsing ist nicht schlecht, so dass 1-2 Monate keine Rolle spielen.

Unsere „Mutter“, CarSharing Markt Schwaben hat das für ihre Autos anders geregelt und Anfang April die halbe Flotte stillgelegt und damit Versicherungskosten gespart. Die stillgelegten Autos sind inzwischen wieder in Betrieb, so dass auch der Traffic wieder verfügbar ist, den ja doch einige Nutzer aus der Gemeinde Finsing ausleihen.

Und jetzt kommt‘s!

Aus den Medien ist sicherlich bekannt, dass ab 1.7. die Mehrwertsteuer für den Rest des Jahres gesenkt wird. Den daraus resultierenden Vorteil wollen wir unseren Mitgliedern zugute kommen lassen und senken deshalb unsere Zeitpreise ab 1.7.20 auf 60 Ct je Stunde tagsüber und 20 Ct nachts.

Infos auch unter: https://www.spd-parteifreie-finsing.de/2020/06/21/neue-gebuehren-bei-carsharing-finsing/

Gertrud und Josef Eichinger für

Carsharing-Union Markt Schwaben e.V., Filiale Finsing

Vonjeichinger

Neue Gebühren bei CarSharing

Hallo Leute, bei CarSharing Markt Schwaben und dadurch natürlich auch für das CarSharing Auto in Neufinsing gelten ab 1.7.2020 neue Gebühren.

Wegen Corona (Covid-19) waren die Buchungen um mehr als 80% zurückgegangen. Deshalb haben wir überlegt ob wir das Auto in Neufisning nicht auch für 1-2 Monate stilllegen um damit Versicherungskosten zu sparen.

Gertrud und Josef Eichinger haben sich dagegen entschieden, da eh nur ein Auto in Neufinsing steht und notwendige Besorgungsfahrten nicht behindert werden sollen. Die finanzielle Situation für CarSharing Neufinsing ist nicht schlecht, so dass 1-2 Monate keine Rolle spielen.

Unsere „Mutter“, CarSharing Markt Schwaben hat das für ihre Autos anders geregelt und Anfang April die halbe Flotte stillgelegt und damit Versicherungskosten gespart. Die stillgelegten Autos gehen demnächst wieder in Betrieb, so dass auch der Traffic wieder verfügbar ist, den ja doch einige Leute aus der Gemeinde Finsing ausleihen.

Und Jetzt Kommts!

Aus den Medien ist sicherlich bekannt, dass ab 1.7. die Mehrwertsteuer für den Rest des Jahres gesenkt wird. Den daraus resultierenden Vorteil wollen wir unseren Mitgliedern zugute kommen lassen und senken deshalb unsere Zeitpreise ab 1.7.20 auf 0,6€ tagsüber und 0,2€ nachts.

Die neue Gebührenordnung könnt ihr her herunterladen .

Zum Vergleich die Neue Gebührenordnung ab 1.7.2020 und die alte die noch bis 30.6.2020 gültig bleibt.

Bisher gilt die neue Gebührenordnung vom 1.7.2020 bis Ende des Jahres 2020. Lassen wir uns überraschen was weiterhin mit der Reaktivierung der Wirtschaft auf uns zu kommt.

Viele Grüße

Autowart Gertrud Eichinger

Carsharing Finsing,
selbständige Außenstelle von CarSharing Markt Schwaben

Vonjeichinger

PV Solar Deckel wird aufgehoben

Erinnern Sie sich? Am 31.1.2020 fand eine Veranstaltung zum Thema Photovoltaik in Finsing/Eicherloh statt in dem auch die Problematik des „Solardeckels“ besprochen wurde und Dr. Horn alle aufgefordert hat, die Petition zu dessen Abschaffung zu unterzeichnen.

Berechnungen der Solarwirtschaft zufolge wird in Deutschland bereits im Juni der Ausbau die 52GW Marke überschreiten.

Eigentlich ein Grund zu feiern denn es zeigt, wie gut PV Anlagen von Bauherren und Investoren angenommen werden. Ein weiterer Grund zu feiern ist, dass der Anteil der Solarenergie an dem Energiemix in Deutschland stetig zu nimmt. Das ist ein wichtiger Beitrag wenn Deutschland das Ziel der Co2-Reduzierung einhalten will. Außerdem ist Sonnenlicht nun wirklich die sauberste Form der Energie die wir haben (Übrigens zähle ich Windkraft auch zur Energie aus Sonnenlicht, denn ohne Wind, ohne Temperaturdifferenzen durch Sonneneinstrahlung gibt es keine Windkraft.)

Klar bin ich auch für eine Abschaffung des PV-Deckels. Allerdings ist meine Begeisterung etwas (nur ein klein wenig) gedämpft weil es ohne Förderung nicht zu funktionieren scheint und weiterhin der Tropf des EEG notwendig ist um einen Ausbau nachhaltiger Energiegewinnung zu forcieren.

Gut und wichtig ist, dass der Ausbau der Solarenergie vorangetrieben wird. Wenn es sein muss auch mit Förderprogrammen. Das hat erste Priorität.

Schade und enttäuschend sind die Tricks mit denen manche Politiker ihre Regeln sozusagen huckepack oder sagen wir hinterrücks in die Vertragswerke einschleusen und als Bedingungen für eine Zustimmung verknüpfen. Die Abstandsregelung hat nichts, aber schon auch gar nichts mit dem Ausbau der PV Anlagen zu tun. trotzdem war der Wegfall des PV-Deckels in Gefahr da die CDU/CSU nur zugestimmt hat, wenn die Abstandsregelung teil der EEG Novelle ist. Als Ingenieur sind mir solche „Mauscheleien“ zuwider. Die Abstandsregelung ist ein Aspekt der Planung und hat nichts mit der Einspeiseförderung zu tun.

Jetzt scheint es so weit zu sein.

Gut erklärt wird der Solardeckel auf der Internetseite der „Clearingstelle EEG|KWKG.

Der sog. Solardeckel nimmt Bezug auf § 49 Abs. 5 EEG 2017. In diesem ist, vereinfacht gesagt, geregelt, dass für Solaranlagen kein Vergütungsanspruch nach dem EEG besteht, wenn das Gesamtausbauziel von 52 GW installierter Leistung von Solaranlagen deutschlandweit überschritten worden ist. Der anzulegende Wert für die EEG-Vergütung verringert sich für diese Anlagen auf null.

Clearingstelle EEG|KWKG

Der Sockel wird abgeschafft

Die Regierungskoalition hat sich geeinigt: Der Solardeckel fällt und die Abstandsregeln von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung regeln die Bundesländern in den Bauordnungen. Zudem plant die Bundesregierung die Absenkung der EEG-Umlage mit Steuergeldern.

Erneuerbare Energieen

Stellungnahme des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. zum möglichen Durchbruch bei den Verhandlungen zur künftigen Förderung von Photovoltaikanlagen in Deutschland und zur Einigung zur Standortausweisung künftiger Windparks

…..

Nach Berechnungen des BSW könnte die bei einer installierten Photovoltaikleistung in Höhe von 52 Gigawatt greifende Förderbeschränkung andernfalls bereits im Juli 2020 erreicht werden. Bei einem Ausbleiben der Entdeckelung würde sich der Solarmarkt in Deutschland nach Einschätzung des BSW mehr als halbieren. Schon eine vorübergehende Förderunterbrechung würde massive Schäden in der Solarwirtschaft anrichten. Nach einer Repräsentativbefragung im Februar hatten sich drei Viertel der Bürger für eine Fortsetzung der Solarförderung ausgesprochen, um die Umsetzung der Klimaziele nicht zu gefährden.

Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

Hintergrundinfos:

https://www.erneuerbareenergien.de/kein-solardeckel-aber-huerden-fuer-die-windkraft vom 20.9.2019

Wissensdatenbank zu PV

Vonjeichinger

Ausbau der PV-Anlagen über das letzte Jahrzehnt

Der Bundesverband Solarwirtschaft veröffentlicht regelmäßig Marktanalysen von Photovoltaik, Solartermischen Anlagen und seit einiger Zeit auch über den Ausbau von Batteriespeichern.

Faktenpapier Photovoltaik (PDF)

Faktenpapier Solarthermie (PDF)

Faktenpapier Stromspeicher (PDF)

Der stetige Trend immer mehr elektrische Leistung durch die umweltfreundliche Sonnenenergie zu erzeugen ist mehr als erfreulich. Insbesondere wenn man sich die Mengen an eingespartem Co2 verdeutlicht. Ende 2019 waren es 30 Millionen Tonnen und der Anteil an der Gesamtstromerzeugung beläuft sich nahezu 9%.

Faktenpapier Photovoltaik des Bundesverbands Solarwirtschaft

Erfreuliche Daten, wenn da nicht das Horrorszenario der nur in Deutschland geltenden Deckelung der maximalen Einspeisung auf 54 GW wäre. Ende 2019 waren bereits 49.2 GWpeak installiert. Man kann sich leicht ausrechnen, dass im Jahr 2020 die Grenze erreicht ist und keine neuen PV-Anlagen mehr ans Netz gehen können.

Ein Albtraum!

Aber nicht genug, gilt auch für alle Alt-Anlagen die magische 20-Jahres-Grenze der EEG Förderung. Es ist klar, dass die Garantie für die Einspeisevergütung nach 20 Jahren erlischt. Das ist an sich nicht tragisch, da damit ja zu rechnen war und ist.

Doch was machen wenn man eine „erfolgreiche“ PV-Anlage sein eigen nennt. Wie kann die einwandfreie Anlage weiter betrieben werden. Technisch steht dem nichts im Wege. Alles läuft wie geschmiert, wäre da nicht der Gesetzgeber mit seinen Auflagen die jeder Betreiber einer PV-Anlage erfüllen muss, will er weiterhin Strom ins Netz einspeisen. Diese Auflagen machen aber den Weiterbetrieb der alten, meist kleineren, Anlage vollkommen unrentabel.

Die logische Folge: 1.5 Millionen Alt-Anlagen werden in den nächsten Jahren vom Netz gehen. Eine Verschwendung von Investitionsgütern und ein Schlag ins Gesicht der „Nachhaltigkeit“.

Ein Horrorszenario, das künstlich durch Auflagen und Gesetze erschaffen wurde und vor allem im Hinblick auf die Klimaziele vollkommener Widersinnig ist.

Schauen Sie sich dazu die Daten des Bundesverbands Solarwirtschaft an.

Hier der Link zu den Übersichten zur Marktentwicklung von PV, solartermischen Anlagen und Stromspeichern

PV in Europa

Gottseidank ist Deutschland nicht der Nabel der Welt und andere Länder Europas lassen sich beim Ausbau der PV-Technik nicht beirren.

Photovoltaik-Boom in der EU: Neu installierte Leistung steigt 2019 um mehr als 100 Prozent

10. Dezember 2019 : Als Gründe für den Boom nennt Aurélie Beauvais, Policy Director von Solarpower Europe, vor allem zwei Entwicklungen – die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik, die mittlerweile oftmals die günstigste Erzeugungstechnologie ist, sowie den Umstand, dass die EU-Mitglieder ihre verbindlichen Erneuerbare-Energien-Ziele für 2020 erreichen müssen. Zudem hätten die Mitgliedsstaaten die Vorgabe für 2030 – ein Erneuerbare-Energien-Anteil von 32 Prozent – im Auge. „Viele nationale Regierungen setzen mehr und mehr auf die kostengünstige Photovoltaik, um ihre Ziele zu erfüllen“, sagt Beauvais.

Was bleibt ist, dass es Deutschland wieder einmal geschafft hat eine Zukunftstechnik kaputt zu regulieren. Irrsinn!!

Vonjeichinger

Repair-Cafe Finsing macht eine Corona-Pause

Liebe Freunde des Repair-Cafes,

Sie alle kennen die Situation und die notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor Corona (AHA!!!). Auch unser Team fühlt sich verpflichtet der Ausbreitung von Corona Einhalt zu gebieten und deshalb bleiben auch wir zu Hause.

Neben den Auflagen der Bayrischen Staatsregierung, die Versammlungen und Treffen von Gruppen komplett untersagt sowie dringend rät, keine unnötigen Reisen zu unternehmen, fühlen wir uns auch Ihrer aller Gesundheit verpflichtet und werden daher bis auf weiteres alle Termine absagen.

Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Besorgen Sie sich einen großen Karton und packen Sie einfach alles rein was sie das nächstes Mal mitbringen wollen. Wir freuen uns schon auf die Sonderschichten um zusammen mit Ihnen ihre Schätze zu reparieren.

Wir alle hoffen, dass die lieben Leute vom Seniorenheim gesund und unbeschadet diese schwere Zeit überstehen. Auch wünschen wir allen Helfern und Pflegern im Pflegestern die notwendige Kraft und Mut. Wir freuen uns Euch alle so bald wie möglich wieder zum gemeinsamen Samstagskaffee treffen können.

Der Pflegestern hat uns gebeten auf die spezielle Situation Rücksicht zu nehmen, was wir natürlich gerne machen.

Bleiben Sie Gesund, Ihr Repair-Team Finsing.

Vonjeichinger

Newsletter der Reparatur-Initiativen

Hallo Freunde des Finsinger Repair-Cafes. Hier finden sie die aktuellen Neuigkeiten aus dem Netzwerk Reparatur-Initiativen.

SPLiTTER Nr. 1/2020 – Das Magazin für Reparatur-Fans


Liebe Reparatur-Initiativen und -Interessierte,

können wir noch warten? Die vierte Ausgabe von SPLiTTER, dem Fanzine von und für Reparatur-Initiativen, geht dieser Frage nach – denn Warten kommt vor Reparieren! In den Beiträgen warten wir in der „Gemeinschaftspraxis Repair Café“ auf die Reparatur, üben unsere Sachen mehr lieb zu haben und besser zu pflegen (Stichwort Wartung) und retten Computer vor dem nahenden Software-Tod.

>>> Hier die 4. Ausgabe lesen.

So könnt ihr SPLiTTER auf euren Reparaturveranstaltungen nutzen:

  • Ausgedruckt auf (farbigem) Papier und in einer Mappe oder selbstgebauten Kladde abgeheftet.
  • Als Wandzeitung, indem ihr die gedruckten Seiten z.B. auf einer Tapetenrolle aufklebt oder sie mit Klammern an der Wand befestigt.
  • Digital, indem ihr das PDF auf eurer Website einbindet oder den Link über euren Newsletter an eure Teams und Gäste verschickt.

SPLiTTER ist angelegt wie ein „Fanzine“, ein handgemachtes Magazin von Fans für Fans. Er ist ein offenes Medium, ohne Seitenzahlen, individuell zusammenstellbar, leicht zu ergänzen. Denn ihr sollt hier mitmachen können – Ergänzungen, Themenvorschläge, Anregungen sind erwünscht! 
Die letzte Blanko-Seite könnt ihr mit eigenen Texten füllen – oder schickt uns Ideen/Beiträge für die nächste Ausgabe an splitter@anstiftung.de!

Viel Spaß beim Blättern und Schmökern!

Vonjeichinger

Repair-Cafe am 21.3.2020 abgesagt

Liebe Freunde des Repair-Cafes. Leider haben wir eine schlechte Nachricht für Euch.

Wir werden am 21.3. unseren Dienste leider nicht anbieten und bitten Euch daher mit euren Schätzen beim nächsten Termin vorbei zu schauen.

Wir haben lange hin und her überlegt und kamen zu dem Schluss, dass das Repair-Cafe mit seinen Besuchern derzeit eine unkalkulierbare Gefahr für die Einwohner des Senioren- und Pflegeheims darstellt. Besonders im Hinblick auf die Risikogruppen die besonders von dem Corona Virus betroffen sind.

Wir sind mehr als glücklich über die Gastfreundschaft des Seniorenheimes die es uns erlaubt dort unsere ehrenamtlichen Dienste anzubieten und werden deshalb alles tun um jedes noch so kleine Risiko für die Bewohner zu vermeiden.

Wir bitten Sie um Verständnis und hoffen auf ihren Besuch bei nächster Gelegenheit.

Ihr Repair-Cafe Team

Vonjeichinger

Petition: „Kein aus für PV Anlagen nach 20 Jahren“

Bitte Unterstützen Sie die Petition „Kein aus für PV Anlagen nach 20 Jahren

https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren

Zum 1. Januar 2021 werden die ersten Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 114 MWp aus der 20-jährigen EEG-Förderung herausfallen. In den Folgejahren folgen immer mehr Anlagen. Bis zum Jahr 2025 sind über 1 GWp Solarleistung davon betroffen.

Nach den bisherigen gesetzlichen Regelungen in Deutschland haben Anlagenbetreiber nach EEG-Förderende keinen Anspruch auf Abnahme und Vergütung des erzeugten Stroms. Die einzigen Möglichkeiten bestehen darin, den erzeugten Strom aus Ü20-Anlagen vollständig selbst zu verbrauchen oder direkt zu vermarkten. Beide Lösungen gehen mit erheblichen Zusatzinvestitionen, erhöhten jährlichen Betriebskosten und damit zunehmenden Risiken einher. Für jede Kilowattstunde Solarstrom, die zur Eigenversorgung genutzt wird, muss außerdem nach aktuellem Stand 40 % der EEG-Umlage abgeführt werden.

Damit besteht die Gefahr, dass voll funktionsfähige und robuste Photovoltaikanlagen frühzeitig abgebaut werden. Diese Situation widerspricht den Grundsätzen einer ökologisch nachhaltigen und dringend notwendigen Energiewende im Strombereich und den Vorgaben der EU-Richtlinie 2018/2001.

Die Unterzeichner fordern die Bundesregierung auf

  • anzuerkennen, dass funktionstüchtige Photovoltaikanlagen auch nach Auslauf der EEG-Förderung ein wichtiger Bestandteil der Energiewende bleiben müssen,
  • festzustellen, dass Strom aus jeder Photovoltaikanlage unabhängig von deren Alter weiterhin wie bisher vom Netzbetreiber abgenommen werden muss,
  • festzustellen, dass ein Weiterbetrieb nur dann sichergestellt ist, wenn Anlagenbetreiber die Möglichkeit erhalten, den wirtschaftlichen Betrieb der Anlage fortzuführen,
  • zu beschließen, dass die regulatorischen Rahmenbedingungen für den Weiterbetrieb (z. B. Messung) so einfach und kostengünstig wie möglich gestaltet werden,
  • zu beschließen, dass die EU-Richtlinie 2018/2001 zur Förderung Erneuerbarer Energien unverzüglich bis spätestens zum Jahresende 2020 in deutsches Recht umgesetzt wird und damit wichtige Grundvoraussetzungen für den Weiterbetrieb der Anlagen geschaffen werden.

Dazu gehören:

  1. für netzeingespeisten Strom pro Kilowattstunde (unabhängig vom Alter der Anlage) mindestens den Börsenstrompreis auszuzahlen (Art. 21 Nr. 2d EU-RL)
  2. und zusätzlich den langfristigen Wert des Solarstroms für das Netz, die Umwelt sowie die Gesellschaft bei der Festlegung der Einspeisevergütung angemessen zu berücksichtigen (Art. 21 Nr. 2d EU-RL) sowie
  3. auf eigenverbrauchten und durch Dritte in örtlicher Umgebung zur Photovoltaikanlage genutzten Solarstrom keine Abgaben und Umlagen zu erheben. (Art. 21 Nr. 3 c u. 4 EU-RL)

Unterstützende Organisationen, Vereine und Verbände (Stand 30.1.2020):

Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.
Bund der Energieverbraucher e.V.
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.
Bündnis Bürgerenergie e.V.
Arbeitsgemeinschaft Bayerischer SolarInitiativen
Sonnenkraft Freising
DGS München Oberbayern
S4F Rosenheim
Landesnetzwerk Bürgerenergiegenossenschaften Rheinland-Pfalz e.V.
EnergieWende e.V.
Verein für Klimaschutz regen e.V. Wuppertal
Energiewendegruppe Münster
Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland/ Landesverband Hessen – Ortsverband Ober-Mörlen
SVH Sonnenstromverein Hessen (Sitz Butzbach) und
EBV Energiebildungsverein (Sitz Rockenberg)
Energiegenossenschaft LauterStrom eG
BüfA Regensburg n.e.V.
Artists for Future Aachen
Hambi Support Aachen
Samos Solarförderverein Regensburg e.V.
Mittelhessische Energiegenossenschaft (MiEG)
Regionales Energieforum Isny e.V.
terra-solar e.V.
Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz (BAAK)
Friedensinitiative Nottuln e.V.
RauEE-Stiftung – Erneuerbare Energien
Sonneninitiative e.V. – Verein zur Förderung privater Sonnenkraftwerke
Solarfreunde Moosburg e.V.
Solarverband Bayern e.V.
LENA e.V.
Wawiso e.G. Rhein-Westerwald Energiegenossenschaft
EnergieGenossenschaft Schwalmtal eG
Grüner Strom Label e.V.
Solarverein Berlin-Brandenburg e.V.
Solarinitiative Ludwigsburg e.V.
AntiAtomBonn e.V.
Krapp und Schmitz GbR
Isnyer Solarstrom GbR
Hallertauer Leasing GmbH
PV Jogi GmbH

Warum ist das wichtig?

Jede Kilowattstunde Strom aus Erneuerbaren Energien kann Fossil- und Atomstrom aus dem Stromnetz verdrängen. Wir können es uns in Zeiten einer rasant fortschreitenden Klimakrise nicht leisten, auf Solarstrom aus intakten und leistungsfähigen Anlagen zu verzichten.

Es ist deshalb nicht hinzunehmen, dass noch immer kein wirtschaftlich zuverlässiges und nachhaltiges Anschlusskonzept für Solarstromanlagen besteht, die nach 20 Jahren aus der Vergütung fallen.